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Die neue U5

Mit der U5 vom Karlsplatz bis Hernals

Die Stadt Wien bekommt endlich ihre lang ersehnte U5!

Die neue türkise Linie wird ab 2025 als erste vollautomatische U-Bahn in Österreich unterwegs sein und prompt der U2 die Stammstrecke wegschnappen.

U5 komplettiert das U-Bahn-Netz

Die U5 wird im ersten Schritt die bestehenden U2-Bahn-Steige der Stationen Karlsplatz, Museumsquartier, Volkstheater und Rathaus übernehmen und zunächst zum Frankhplatz im Universitätsviertel ausgebaut.

Die U2 bekommt dafür ab der Station Rathaus einen neuen Süd-Ast. Dass nicht nur verlängert, sondern auch getauscht wird, ist für den U-Bahn-Ausbau in Wien eine Premiere. Bei der Planung hat sich gezeigt, dass das bestehende Netz dadurch optimal ergänzt wird.

Weiter bis zum Elterleinplatz

Die weitere Verlängerung der U5 ist bereits in Planung. Die vollautomatische Linie soll beim Arne-Carlsson-Park 7 Straßenbahn-Linien anbinden, die U6-Station Michelbeuern – AKH in einen Umsteigeknoten verwandeln und vorerst bis Elterleinplatz führen. Somit kommen Fahrgäste in Zukunft schneller und bequemer von Hernals ins Zentrum von Wien.

Erste vollautomatische U-Bahn-Linie in Wien

Mit der U5 wird nicht nur die „Lücke“ im Netzplan geschlossen, Wien bekommt auch seine erste vollautomatische U-Bahn-Linie. Die U5-Stationen werden dafür alle mit Bahnsteigtüren ausgestattet.

  • U2xU5 Baustufen und Linienplan
  • Rendering der Bahnsteige im Liniendesign der neuen U5

Architektur

33 Architektinnen und Architekten aus ganz Europa haben Vorschläge für die Liniengestaltung der neuen U5 eingereicht. Letztlich konnte eine Arbeitsgemeinschaft aus den jungen Wiener Architekturbüros „YF Architekten“ und „Franz&Sue“ die internationale Jury von ihrem Entwurf überzeugen.

Das Liniendesign der U5 ist eine zeitgemäße Interpretation und Weiterentwicklung der bekannten und bewährten Grundgestaltung der Wiener U-Bahn aus den 1970er-Jahren. Das Gestaltungskonzept ist minimalistisch und dabei gleichzeitig elegant.

Warum so lange keine U5?

Obwohl die ersten U-Bahn-Planungen im Jahr 1966 eigentlich eine U5 vorsahen, fehlte sie bisher im Wiener U-Bahn-Netz. Der Grund: Die Strecke, die damals für die Linie vorgesehen war – von Hernals über den Schottenring bis zum Stadion – wurde in der Form nie realisiert.

Großteils gibt es diese „alte U5“ aber bereits, wir kennen sie allerdings als U2. Insofern ist es auch gerechtfertigt, dass sich die U5 zum Ausgleich wieder ein Stück der U2-Strecke zurückholt.

Vollautomatisch in die Zukunft!

Bei der U-Bahn ist der vollautomatische Betrieb international erprobt. Systeme mit Bahnsteigtüren wie beispielsweise in Barcelona und Systeme ohne Türen wie in Nürnberg haben den Praxistest schon lange bestanden. Mit dem Bau der U5 haben die Wiener Linien die Chance, sowohl im Umbau von Stationen als auch im Neubau richtungsweisende Erfahrungen für Wien zu sammeln.

„Wir wissen alle, dass unsere Stadt dieses U-Bahn-Projekt braucht. Je früher desto besser.“

Günter Steinbauer
Günter SteinbauerGeschäftsführer Wiener Linien
5 km

befährt die neue U5.

8

Stationen umfasst die neue U5.

120.000

Fahrgäste nutzen die U5 täglich.

Alle neuen Stationen der U5

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