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40 Jahre Wiener U-Bahn

Wien im U-Bahn-Fieber

Am 25. Februar 1978 wurde der 1. Abschnitt der U1 zwischen Reumannplatz und Karlsplatz eröffnet. Heute ist die U-Bahn aus Wien nicht mehr wegzudenken, dabei ist es erst 40 Jahre her, dass ganz Wien im U-Bahn-Fieber lag.

Stadtbahn und USTRAB: Vorgängerinnen der U-Bahn

Die erste U-Bahn der Welt wurde 1863 in London eröffnet. Um die Jahrhundertwende folgten Budapest, Berlin, Paris, Boston und New York mit einem elektrischen U-Bahn-Betrieb.  In Wien wurde anstelle einer U-Bahn zwischen 1898 und 1901 eine dampfbetriebene Stadtbahn in Betrieb genommen.

In Wien setzte man noch in den 1960er-Jahren statt auf eine U-Bahn auf eine zwar unterirdische aber kostengünstigere Variante: Die Unterpflasterstraßenbahn (USTRAB) wurde im Jahr 1966 im Bereich der 2er Linien zwischen Karlsplatz  und dem Landesgericht und im Jahr 1969 zwischen Südtiroler und Matzleinsdorfer Platz mit Zubringern aus der Wiedner Hauptstraße und der Eichenstraße eröffnet. Die USTRAB auf der 2er Linie wurde aber 1980 zur U2 umgebaut.

  • Bau der USTRABA

Das Wiener U-Bahn-Netz im Wandel der Zeit

  • Baubeginn am Karlsplatz

    Baustelle der U1 am Karlsplatz
  • Eröffnung der U6 bis Heiligenstadt

    Die Eröffnung der U6
  • Verlängerung der U2 bis Ernst-Happel-Stadion

  • Verlängerung der U2 bis Seestadt

  • Endstation der U5 am Elterleinplatz

    Rendering der Bahnsteige im Liniendesign der neuen U5
1. Ausbaustufe 1969 – 1982

U1

3. November 1969

Baubeginn auf der 1. U-Bahn-Baustelle am Karlsplatz

25. Februar 1978

Der erste Abschnitt der U1 zwischen Reumannplatz und Karlsplatz wurde eröffnet. Im November desselben Jahres folgte die Station Stephansplatz, ein Jahr später kamen die Stationen Schwedenplatz und Nestroyplatz und im Jahr 1981 der Praterstern dazu.

U4

15. August 1978

Nachdem der U-Bahn-Probebetrieb zwischen Heiligenstadt und Friedensbrücke bereits seit 1976 im Gange gewesen war, konnte die restliche U4 von der Friedensbrücke bis nach Hütteldorf etappenweise zwischen 1978 und 1981 in Betrieb genommen werden.

U2

30. August 1980

Die ehemalige USTRAB-Strecke (=Unterpflasterstraßenbahn) zwischen Karlsplatz und Landesgerichtsstraße wurde bis zum Schottenring verlängert und auf ihrer gesamten Länge für den U-Bahn-Betrieb der U2 fit gemacht.

3. September 1982

Mit der U1 ging es nun vom Prterstern über die Donau zur damaligen Endstation Kagran in den, gemessen an der Fläche, größten Wiener Bezirk, die Donaustadt.

2. Ausbaustufe 1982 – 2000

7. September 1983

Rund ein Jahr nach Fertigstellung des Grundnetzes folgte der Spatenstich für die 2. Ausbaustufe.

U6

7. Oktober 1989

Das Wiener U-Bahn-Netz wurde um die Linie U6 mit der Strecke Heiligenstadt – Philadelphiabrücke, großteils auf der alten Stadtbahntrasse, erweitert.

U3

6. April 1991

Die orange U3 ist die jüngste U-Bahn-Linie in Wien. Nach der Eröffnung des Mittelabschnitts zwischen Volkstheater und Erdberg kamen bis 2000 die Verlängerungen nach Ottakring und Simmering hinzu.

15. April 1995

Die 1. Verlängerung der U6 in den Süden von der Philadelphiabrücke nach Siebenhirten unter Einbeziehung der Hochbahn-Trasse der vormaligen Schnellstraßenbahn-Linie 64 folgte.

4. Mai 1996

Die U6 wurde im Norden von der Spittelau nach Floridsdorf verlängert und die bisherige Endstation Heiligenstadt (U4) nicht mehr angefahren.

3. Ausbaustufe 2000 – 2010

U1 U2

12. April 2000

Der Spatenstich zur 3. Ausbaustufe markiert die weiteren Verlängerungen von U1 und U2.

2. September 2006

Die U1 fährt von Kagran bis zu ihrer heutigen Endstation Leopoldau im 21. Bezirk.

10. Mai 2008

Die Verlängerung der U2 von Schottenring über Praterstern bis Ernst-Happel-Stadion wurde rechtzeitig zur Fußball-Europameisterschaft in Wien feierlich eröffnet.

2. Oktober 2010

Auch mit der U2 kann man nun über die Donau fahren und kommt direkt zum Donauspital (Sozialmedizinisches Zentrum Ost) und zur Aspernstraße.

4. Ausbaustufe 2010 – 2027

12. Juli 2007

Stadt Wien und Bund, die sich die Kosten für den U-Bahn-Bau teilen, präsentierten ein neues U-Bahn-Paket und damit die 4. Ausbaustufe der Wiener U-Bahn.

5. Oktober 2013

Mit der U2-Verlängerung bis zur geplanten Seestadt Aspern wurde eindrücklich gezeigt, dass die U-Bahn ein wichtiger Motor der Stadtentwicklung ist. Hier ist in wenigen Jahren ein lebenswerter neuer Stadtteil entstanden.

2. September 2017

Die U1-Verlängerung bis nach Oberlaa wurde feierlich eröffnet. Die U1 wuchs damit ab dem Reumannplatz um 5 Stationen und wurde mit 19,2 Kilometern die längste U-Bahn-Linie Wiens.

U5 U2

2018

Die U5 nimmt endlich Gestalt an. Mit dem Linienkreuz U2xU5 wird die U2 außerdem Richtung Süden verlängert und stark frequentierte Linien werden so entlastet.

ab 2025

Voraussichtliche Inbetriebnahme des 1. Abschnitts der neuen U5 von Karlsplatz bis Frankhplatz.

ab 2027
Voraussichtliche Inbetriebnahme des 1. Abschnitts der  U2 von Rathaus bis Matzleinsdorfer Platz.

5. Ausbaustufe

U5 U2

Frühestens ab 2028

Verlängerung der U2 bis Wienerberg sowie der U5 bis zum Elterleinplatz in Hernals und Abschluss des Projektes Linienkreuz U2xU5

Eine Abzweigung der U1 vom Bereich Alaudagasse nach Rothneusiedl könnte ebenfalls Teil der 5. Ausbaustufe sein.

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