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Mobilität in Wien

Smarte Mobilität für eine smarte City

Mobilität ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Soziale Fairness, ein schonender Umgang mit Ressourcen durch ökologischen Weitblick und sinnvolle Investitionen in langfristig nutzbare Infrastrukturen spielen in den Wiener Mobilitätsstrategien eine entscheidende Rolle.

Damit wird auch den Grundsätzen und Visionen der Smart City Wien Rechnung getragen. Eine „gʾscheite“ Mobilität bringt Vorteile für alle und ist ein wesentlicher Beitrag zu einer hohen Lebensqualität. Schnelles, bequemes Vorwärtskommen, saubere Luft und mehr Platz – letztlich profitiert jeder und jede Einzelne von intelligenten Verkehrslösungen.

Fachkonzept „STEP 2025“ herunterladen

„Wir haben uns das Ziel gesetzt, dass 2025 80 Prozent der Wege in Wien mit den Öffis, dem Rad oder zu Fuß zurückgelegt werden. Mit der U2-Verlängerung Richtung Süden und der neuen U5 schaffen wir einen weiteren Anreiz, auf die Öffis umzusteigen.“

Maria Vassilakou
Maria VassilakouVizebürgermeisterin

„Ohne Umsteigen in weniger als 6 Minuten vom Rathaus zum Matzleinsdorfer Platz – Wien bekommt neue Lebensadern, die die umweltfreundliche Mobilität in der Stadt auch künftig für alle garantieren.“

Ulli Sima
Ulli SimaStadträtin für Umwelt und Wiener Stadtwerke

Wiener Öffis am Puls der Zeit

Die Mobilitätsmuster in modernen Großstädten sind fast überall einem Wandel unterworfen. Wenn flexiblere Arbeitszeiten zunehmen und sich das Freizeitverhalten wandelt, müssen sich auch die öffentlichen Mobilitätsangebote weiterentwickeln. Ein Paradebeispiel dafür war die Einführung der Nacht-U-Bahn im September 2010, die heute niemand mehr missen möchte.

Darüber hinaus haben auch neue Technologien und Echtzeitinformationen sowie mehr Komfort in den Öffis dazu beigetragen, dass sich die Einstellung von Jugendlichen zum Statussymbol Auto verändert hat und im urbanen Bereich die kombinierte Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel immer wichtiger wird. Mit Erfolg: Heute gibt es in Wien mehr Jahreskarten der Wiener Linien als zugelassene Autos. Die Optimierung und der Ausbau des öffentlichen Verkehrs sind daher unerlässlich.

Mobilität für die Zukunft

Wien wurde 2017 einmal mehr zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität gekürt. Ein modernes öffentliches Verkehrsnetz und umweltfreundliche Mobilität tragen dazu bei, dass dies auch weiterhin so bleibt. Mit dem Fachkonzept zur Mobilität präzisiert die Stadt Wien nicht nur die ambitionierten Ziele für ein zukunftsfähiges Verkehrssystem, sondern beschreibt auch die Schritte, die in den nächsten Jahren erfolgen, um diese Ziele zu erreichen. Bis 2025 sollen die Wienerinnen und Wiener 80 Prozent ihrer Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln, auf dem Rad oder zu Fuß zurücklegen. Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs soll von derzeit 27 auf 20 Prozent sinken. Als Rückgrat des Öffi-Netzes spielt der weitere U-Bahn-Ausbau eine zentrale Rolle.

Deshalb baut Wien in den nächsten Jahren das Angebot an umweltschonenden, leistbaren und effizienten Mobilitätsformen und die nötige Infrastruktur dafür aus. Im Fokus steht dabei die Förderung des sogenannten Umweltverbundes. Darunter versteht man alle umweltverträglichen Verkehrsformen wie öffentlichen Verkehr, Fuß- sowie Radverkehr. Gemäß dem Motto „miteinander mobil“ setzt das Fachkonzept Mobilität daher auf vielfältige Lösungsansätze, um die Mobilität in der Stadt bequem, aber gleichzeitig umwelt- und ressourcenschonend zu organisieren.

  • Fahrrad-Parkplatz mit PassantInnen vor Öffis in Wien

Nutzen statt besitzen

Mobilität heißt auch Unabhängigkeit. Im Fachkonzept zur Mobilität wird unter dem Motto „nutzen statt besitzen“ stark auf Sharing-Konzepte und neue Mobilitätslösungen gesetzt. Gemeinsame Nutzung von Fahrzeugen und die Möglichkeit, unterschiedliche Verkehrsmittel nach Wegzwecken sinnvoll zu kombinieren, sparen nicht nur Kosten, sondern bedeuten auch mehr Flexibilität für alle.

Ebenso gehören u.a. ein verstärkter Fokus auf das Miteinander im Verkehr, mehr Grünflächen und Räume zum Spazieren und Spielen, mehr Platz vor Schulen, die Umnutzung von Straßenflächen sowie die Erhöhung der Qualität und Sicherheit im Straßenraum zu den Anliegen. Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit sind dabei von großer Bedeutung.

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