Zum Inhalt Zum Hauptmenü

Vollautomatisch in die Zukunft

Vollautomatisch in die Zukunft

Wer viel reist, kennt vollautomatische U-Bahnen wahrscheinlich bereits aus anderen Großstädten wie Paris oder Barcelona. Tatsächlich sind auch in Wien die Züge der Linien U1 bis U4 schon lange halbautomatisch unterwegs: Sie bekommen die Geschwindigkeit von der Leittechnik vorgegeben.

Durch den vollautomatischen Betrieb wird die U-Bahn noch sicherer und noch zuverlässiger.

Fahrerlos bedeutet nicht menschenlos

Die Linie U5 bringt nicht nur optisch frischen Wind in den Öffi-Betrieb der Hauptstadt, sondern überrascht Fahrgäste noch mit einem weiteren Highlight: Sie wird die 1. vollautomatische U-Bahn-Linie Wiens sein. Was in anderen Städten wie Kopenhagen oder Nürnberg bereits bestens funktioniert, wird bei uns mit der Fertigstellung der neuen U-Bahn-Linie U5 starten.

Doch die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiener Linien sorgen auch in Zukunft für einen funktionierenden U-Bahn-Betrieb: Anstatt in der FahrerInnen-Kabine Routineaufgaben zu erfüllen, werden sie bei der U5 in den Zügen und auf dem Bahnsteig unterwegs sein. Sie sind dadurch sichtbar und ansprechbar und bieten mehr Service für die Fahrgäste.

Mehr Flexibilität und Sicherheit

Der vollautomatische Betrieb macht die U-Bahn noch sicherer und zuverlässiger. Bahnsteigwände und-türen, die Wartende von den Gleisen trennen und sich erst öffnen, nachdem der einfahrende Zug zum Stillstand gekommen ist, schützen verlässlich vor Unfällen. In den bereits bestehenden Stationen Karlsplatz, VolkstheaterMuseumsquartier und Rathaus die die U5 künftig einhalten wird, werden die Bahnsteigtüren nachträglich eingebaut.

Darüber hinaus kann auf kurzzeitigen Mehrbedarf – beispielsweise bei einer Großveranstaltung – einfacher reagiert werden. Durch diese gezielte Abstimmung von Angebot und Nachfrage lässt sich auch der Energieverbrauch besser kontrollieren, da bei Bedarf nicht nur mehr Züge zur Verfügung gestellt, sondern auch zu weniger frequentierten Zeiten überflüssige vermieden werden können.

Bis zu 45

vollautomatische Züge werden bis 2030 in Wien gebaut.

80 km/h

ist die Maximalgeschwindigkeit im U-Bahn-Netz.

4

bestehende Stationen werden für den vollautomatischen Betrieb mit Bahnsteigtüren ausgestattet.

Ab 2020 im Einsatz: der X-Wagen

Der 1. X-Wagen soll Mitte 2020 seinen Dienst im Wiener U-Bahn-Netz aufnehmen. Die neuen Züge sind auf dem neuesten Stand der Technik und werden bereits vor der Inbetriebnahme der vollautomatischen U5 auf den Linien U1 bis U4 halbautomatisch mit Fahrpersonal zum Einsatz kommen.

Der Innenraum ist großzügig gestaltet. Um noch besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Fahrgäste einzugehen, gibt es erstmals eine Kombination aus den gewohnten Quersitzen und Längs- und Klappsitzen. Die dadurch entstehenden Mehrzweckbereiche bieten insbesondere Eltern mit Kinderwagen und Fahrgästen mit Gepäck angenehm Platz. Wie bereits der bekannte V-Wagen – die bisher modernste U-Bahn-Generation der Wiener Linien – werden auch die neuen Züge durchgängig begehbar, barrierefrei, klimatisiert und videoüberwacht sein.

Mit Ausnahme der U6 ist die U-Bahn in Wien schon heute halbautomatisch unterwegs. Die Geschwindigkeit wird von der Leittechnik vorgegeben und permanent überwacht. Die wichtigste Aufgabe des Fahrpersonals ist die sichere Abfertigung des Zuges in den Stationen, dazu zählt auch das Schließen der Türen. Darüber hinaus gilt es beim Einfahren in die Stationen den Bahnsteig im Blick zu haben und auf Unregelmäßigkeiten zu achten.

© wien.at: Magistrat der Stadt Wien, Rathaus, A-1082 Wien | Datenschutzrichtlinien | Impressum gemäß § 24 MedG Abs. 3
Verantwortlich für Inhalte: Wiener Linien
Stadt Wien Wiener Linien