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Die Tunnelbohrmaschine

Die Tunnelbohrmaschine

Ist der Boden über einen längeren Streckenabschnitt relativ gleichmäßig beschaffen, kommt die Tunnelbohrmaschine, liebevoll „Maulwurf“ genannt, zum Einsatz. Sie ist rund 50 Meter lang und 7 Meter hoch. Der wichtigste Teil ist der Bohrkopf, dahinter befinden sich die Hilfseinrichtungen für die weiteren Arbeitsschritte: vom Abtransport des Abbruchmaterials bis zur Sicherung und zum Ausbau der Röhre.

Die Tunnelbohrmaschine löst den Boden über rotierende Schälmesser und Schneidrollen. Eine Förderschnecke transportiert das abgebaute Material auf ein Förderband. Die Auskleidung der Tunnelröhre erfolgt durch vorgefertigte Präzisions-Stahlbetonsegmente.

1969

erstmals eingesetzt

12 m

pro Tag

50 m

lang

7 m

hoch

Diese Baumethode hat den Vorteil, dass der gesamte Aushub – rund 140.000 Kubikmeter Erdreich – durch einen großen Schacht am Anfang der Triester Straße an die Oberfläche kommt. Über 10.000 Lkw-Ladungen müssen dadurch nicht quer durch die Innenstadt transportiert werden.

12 Meter in 24 Stunden legt die Vortriebsmaschine dann durchschnittlich zurück und nähert sich damit mit einer Geschwindigkeit von rund 0.0005 Kilometer pro Stunde den Stationen Reinprechtsdorfer Straße, Pilgramgasse und Neubaugasse. Der „Maulwurf“ ist damit sogar langsamer als eine durchschnittliche Weinbergschnecke.

Gut zu wissen

Für den Streckentunnel vom Matzleinsdorfer Platz bis zum Augustinplatz im 7. Bezirk wird sich eine Tunnelbohrmaschine den Weg durch den Wiener Untergrund bahnen. Bis sich der „Maulwurf“ auf den Weg machen kann, muss die Station Matzleinsdorfer Platz im Rohbau fertig sein. Deshalb wird auch bei dieser Station bereits im Herbst 2018 mit dem Bau begonnen.

Für Anrainerinnen und Anrainer

Aus Sicherheitsgründen können die unterirdischen Tunnelvortriebsarbeiten nicht unterbrochen werden. Die Arbeiten finden jedoch in rund 30 Metern Tiefe statt. An- und Abtransporte sowie lärmintensive Arbeiten werden in der Nacht und am Wochenende auf das Notwendigste beschränkt.

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