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Offene Bauweise (Deckelbauweise)

Die offene Bauweise (Deckelbauweise)

Dort, wo an der Oberfläche künftig Aufgänge bzw. unterirdisch Stiegen- oder Liftanlagen sein werden, sind offene Schächte erforderlich. Bei der offenen Bauweise (Deckelbauweise) treibt eine Fräse beziehungsweise ein Greifer Schlitze oder ein Bohrer Bohrpfähle in den Boden, die mit Beton ausgegossen werden. Die dadurch entstehenden Schlitz- oder Bohrpfahlwände dienen während der Bauzeit als Baugrubensicherung und bilden später das Fundament und die Außenschale der U-Bahn-Station.

Sobald die Tiefe erreicht ist, in der Bagger und Radlader arbeiten können, wird die Grube abgedeckelt. Der An- und Abtransport von Baumaterial erfolgt danach über kleinere „Förderschächte“. Die „abgedeckelten“ Bereiche werden auf Grund der eingeschränkten Platzverhältnisse weitgehend als Baustellenfläche benötigt. Relevante Kreuzungen können jedoch teilweise wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Gut zu wissen

Beim Linienkreuz U2xU5 wird die offene Bauweise für Schächte im Bereich der Stationen und für die U5-Strecke unter der Landesgerichtsstraße angewendet.

Für Anrainerinnen und Anrainer

Um Kreuzungen bzw. relevante Verkehrswege auch während der erforderlichen Arbeiten zumindest teilweise befahrbar zu halten, werden die Schächte nacheinander ausgehoben.

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