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Probebohrungen

Probebohrungen

Von den geologischen Verhältnissen über bereits bestehende Keller und Kanalsysteme bis hin zu archäologischen Funden: Bevor mit dem Bau einer neuen U-Bahn begonnen werden kann, gibt es viele Dinge zu berücksichtigen. Schon während der Planung fanden deshalb Probebohrungen entlang der ins Auge gefassten Trassen statt.

Der Untergrund wurde genau untersucht und die geologischen Schichten und das Grundwasser dokumentiert. Dafür wurde erstmals in der Geschichte des Wiener U-Bahn-Baus ein 3D-Modell erstellt, das die Schichtabfolge des Baugrundes visualisiert und die Planungsarbeiten erleichtern soll.

Die Erkenntnisse aus diesen Bodenuntersuchungen bildeten somit unter anderem die Entscheidungsgrundlage für die genaue Lage der Trasse, die Auswahl der richtigen Tunnelbaumethode sowie die Detailplanung der späteren Bauausführung.

Gut zu wissen

Für den Tunnelbau muss der Untergrund möglichst stabil sein. Das Grundwasser wird deshalb vor Baubeginn mit Hilfe von Brunnen vorübergehend abgesenkt. Um festzustellen, wie viele Brunnen dafür gebraucht werden, fanden im Zuge der Probebohrungen auch Grundwasser-Messungen und Pumpversuche statt.

Mehr erfahren

Ein 3D-Modell des Untergrundes und Bodenproben können  sind im Infocenter ausgestellt. Zusätzlich informieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Brückenbau und Grundbau (MA 29) vor Ort  regelmäßig  über die Ergebnisse der umfangreichen Untersuchungen. Aktuelle Termine finden Sie hier.

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