Die U2-Bauarbeiten am Matzleinsdorfer Platz laufen auf Hochtouren

Mit dem Spatenstich im Herbst 2018 begannen die Arbeiten für die neue U2-Station Matzleinsdorfer Platz. Mittlerweile wurden die Stationswände errichtet und schon zehn Meter tief in die Erde gegraben. Bevor mit dem Tunnelbau für die neue U2-Strecke begonnen werden kann, geht es bis Jahresende 2020 nochmal zwanzig Meter tiefer runter.

Insgesamt werden beim Matzleinsdorferplatz allein für den Schacht knapp 60.000 Kubikmeter Erde ausgehoben. Anschließend kann die sogenannte Schildvortriebsmaschine, auch „Maulwurf“ genannt, direkt am Boden des Schachts zusammengebaut werden. Es wird ein halbes Jahr Arbeit erfordern, die 50 Meter lange und sieben Meter hohe Maschine für die Grabung vorzubereiten. Dann wird sich der Maulwurf vom Matzleinsdorfer Platz bis zum Augustinplatz im 7. Bezirk durchgraben und gleichzeitig die fertige Tunnelröhre herstellen – mit einer Geschwindigkeit von 12 Metern am Tag.

Einspurige Rampe als Gürtelzufahrt Richtung Westbahnhof

Dort wo heute die Abfahrt vom Matzleinsdorfer Platz zum Margaretengürtel ist, wird in Zukunft U-Bahn-Baustelle sein. Weil dann über mehrere Jahre hier kein PKW durchfahren kann, wurde bereits ein Ersatz in Form einer Rampe errichtet, die im Sommer 2020 eröffnet.

Die neue U2-Station Matzleinsdorfer Platz wird mit der Inbetriebnahme ab 2027 zu einem schnellen Öffi-Umsteigeknoten. Fahrgäste, die hier aus der S-Bahn steigen, werden mit der U2 in zirka zehn Minuten beim Rathaus sein.